Großer Erfolg für WvSG-Schülerinnen beim digitalen Vorlesewettbewerb in französischer Sprache des Deutsch-Französischen Clubs Nürnberg

In diesem Jahr veranstaltete der deutsch-französische Club Nürnberg erstmals aufgrund der Corona-Pandemie einen digitalen Vorlesewettbewerb im Fach Französisch. Schülerinnen und Schüler aus Bayern, die Französisch als Fremdsprache erlernen, wurden dazu aufgerufen einen zwei- bis dreiminütigen Ausschnitt des Buches „Celui qui n’avait jamais vu la mer“ von J.M.G. Le Clézio auf lebendige Art und Weise in Form eines Audiobeitrags vorzutragen. Eine Jury aus Muttersprachlern um den deutsch-französischen Club, das DFI Erlangen sowie die FAU Erlangen-Nürnberg wertete anschließend die Beiträge aus und vergab Preise in unterschiedlichen Kategorien.

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Mit Unterstützung von Frau StRin Michaela Bodensteiner nahmen auch Schülerinnen des WVSG an diesem Wettbewerb teil. Mit großer Freude und Stolz kann nun nach Auswertung der Ergebnisse verkündet werden, dass auch zwei Gewinnerinnen aus dem Werner-von-Siemens-Gymnasium kommen. Helena Sedlmeier (8c) erzielten einen tollen dritten Platz in der Kategorie „Vier bis fünf Jahre Französisch“ und erhielt einen Büchergutschein. Helena Hipp (10a) gewann einen herausragenden ersten Platz in der Kategorie „Sechs bis sieben Jahre Französisch“. Sie bekam nicht nur einen Büchergutschein, sondern durfte am 15. Juli 2020 auch in der französischsprachigen Radioshow „Francophonies“ des Nürnberger Radiosenders Z an der Seite des Moderators und Leiters der Sektion Französisch-HaF der FAU Erlangen-Nürnberg Julien Nairaince auftreten. Sie konnte somit „Radioluft“ schnuppern und präsentierte dabei live on air ihren Textauszug und stand sehr souverän in französischer Sprache ihrem Interviewpartner Rede und Antwort.

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StRin Michaela Bodensteiner

Unter dem Motto „Ma planète“ (deutsch: Mein Planet) rief der Klett-Verlag im Rahmen seines deutschlandweiten Cinemalingua-Wettbewerbs auch im Schuljahr 2019/20 dazu auf, kreative Filmideen auf Französisch einzureichen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d, die Französisch seit der fünften Klasse erlernen, gestalteten dazu in Vierergruppen mit Unterstützung von Frau StRin Michaela Bodensteiner kreative Filmplakate, die Zusammenfassung ihrer eigenen Filmidee, Kurzbeschreibungen der Hauptfiguren sowie die ersten drei Seiten ihres Drehbuches. Die Wettbewerbsbeiträge wurden anschließend von einer Jury aus Fachdidaktikern, Autoren und Praktikern bewertet.

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Zur großen Freude unserer Schulfamilie konnte das Werner-von-Siemens-Gymnasium gleich mehrere Preise abräumen. Lara Schneider, Anja Stroppe und Emma Weber gewannen mit einer tragischen und tiefgründigen Geschichte über Liebe, Krankheit und Freundschaft nicht nur einen formidablen zweiten Platz in der Jury-Wertung, sondern konnten auch vollends mit ihrem Plakat überzeugen und somit zudem den ersten Platz des Publikumspreises für das beste Plakat für sich verbuchen. Giovana Cardoso Baer, Karina Mitas und Vivienne Theophile erzielten überdies mit ihrer Filmidee über die Probleme einer Jugendlichen mit ihren Eltern einen tollen fünften Platz in der Jury-Wertung. Für ihre ausgezeichneten Leistungen erhielten die Schülerinnen verschiedene Buchpreise des Klett-Verlags.

StRin Michaela Bodensteiner

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„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (H. Hesse) … und doch ist aller Anfang auch schwer. Seit im Sommer 2019 der Startschuss für das neue Projekt AbiBac, das deutsch-französische Abitur am Werner-von-Siemens-Gymnasium fiel und mit StRin Michaela Bodensteiner eine neue Lehrkraft mit den Fächern Französisch, Geschichte und Sozialkunde an die Schule kam, wurde mit interessierten Schülerinnen und Schülern das Abenteuer AbiBac in der zehnten Jahrgangsstufe begonnen. Die intensive Arbeit in einer kleinen und motivierten Lerngruppen machte von Beginn an allen Freude, auch wenn der Vorbereitungsaufwand weit über dem Normalmaß lag. Umso mehr ist deshalb das außerordentliche Engagement des ersten AbiBac-Jahrgangs am Werner-von-Siemens hervorzuheben!

Zudem war es wichtig, dass es im vergangenen Schuljahr gelang, zunächst persönliche Kontakte zu den beiden anderen neu hinzugekommenen AbiBac-Gymnasien, dem Dalberg-Gymnasium in Aschaffenburg (https://www.dalberg-gymnasium.de/europa#abibac) und dem Dientzenhofer-Gymnasium in Bamberg (https://www.dg-info.de/franzoesisch/abibac/), zu knüpfen. Des Weiteren fand bereits im Schuljahr 2018/19 eine Informationsveranstaltung zum AbiBac-Zweig in Nürnberg statt. Darüber hinaus gibt es aufgrund der früheren Tätigkeit von StRin Michaela Bodensteiner einen Austausch mit dem Werner-Heisenberg-Gymnasium (https://whg-garching.de/de/men-n-die-schule/schulleben/854-je-raconte-mon-abibac-dein-ziel-abibac) in Garching, wo ebenfalls AbiBac unterrichtet wird. So konnte im Dezember eine ehemalige AbiBac-Schülerin aus Garching gewonnen werden, die sowohl dem aktuellen AbiBac-Jahrgang der zehnten Klasse als auch interessierten Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe von ihren Erfahrungen im AbiBac-Zweig berichtete.

Im Rahmen eines fächerübergreifenden Unterrichtsprojekts beschäftigen sich die AbiBac-Schülerinnen und -Schüler sowie die Französischschülerinnen und -schüler der zehnten Klassen mit ihren Lehrerinnen OStRin Hildegard Spreider und OStRin Katja Kopp (Französisch) sowie StRin Michaela Bodensteiner (Geschichte/Sozialkunde, AbiBac) mit dem Film „Le fils de l’Autre“ (2012, von Lorraine Lévy, dt. Der Sohn der Anderen). Der AbiBac-Kollege StR Franz Fischer am Dalberg-Gymnasium in Aschaffenburg wirkte ebenfalls maßgeblich an der Gestaltung des Filmdossiers mit, sodass die Arbeit mit diesem großartigen Film nicht nur fach-, sondern auch schulübergreifend erfolgte.
Der Film handelt von zwei Jugendlichen in Israel, die nach ihrer Geburt im Krankenhaus vertauscht wurden. Joseph ist in Tel Aviv aufgewachsen und ist gläubiger Jude. Yacine stammt hingegen aus einem palästinensischen Dorf im Westjordanland, lebt aber bei seiner Tante in Frankreich, wo er das französische Abitur macht. Durch einen Bluttest vor dem Wehrdienstantritt kommt ans Licht, dass Joseph nicht der leibliche Sohn seiner Eltern ist.Der Film zeigt die schwierige Annäherung der beiden Familien, die vor allem durch die Mütter und die beiden Söhne vorangetrieben wird. Die Väter hingegen kommen nur schwer mit der Situation zurecht. Letztendlich siegen die Vernunft und die Einsicht. Beide Familien respektieren sich trotz der tiefen Gräben aufgrund der jahrzehntelangen Feindschaft beider Bevölkerungsgruppen.
Der Film lebt vor allem durch die starken Charaktere seiner Hauptdarsteller, in die sich die etwa gleichaltrigen Schülerinnen und Schüler hineinversetzen können. Die zentralen Themen des Filmes sind somit nicht nur einerseits der Nahostkonflikt als politische, sondern auch die Frage nach der eigenen Identität als persönliche Dimension. Den Schülerinnen und Schülern wird somit durch den Film sowohl eine persönliche, menschliche Tragödie, als auch die besondere Situation zwischen Israelis und Palästinensern im Westjordanland vermittelt.

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Ab dem Schuljahr 2020/21 besteht für Schülerinnen und Schüler, die Französisch als erste oder zweite Fremdsprache erlernen und die Interesse an Geschichte und der französischen Kultur haben, die Möglichkeit den Fachunterricht in Geschichte in französischer und deutscher Sprache zu belegen.

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